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September 5, 2011

Zwangsvernetzung bei yasni ? Oder . . . muss ich yasni um Erlaubnis fragen, wenn ich einen Kontakt lösche ?

Filed under: yasni — Andreas Wiedow @ 6:54 pm
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Wenn ich auf yasni neuerdings einen Kontakt lösche, dann scheint in der Service-Zentrale wohl umgehend eine rote Lampe rundum Alarm zu leuchten und wenn ich keine gute Erklärung parat habe, wird mein Profil gleich mit gelöscht.

Das ist freilich nur ein Socialmedia-Horror-Szenario und ich hoffe, es wird nicht Wirklichkeit. Aber stellen Sie sich mal vor, Sie betreuen als SocialMedia-Manager die Profile der Mitarbeiter Ihres Hauses auf yasni oder sorgen als Reputationsmanager dafür, dass im Falle des Falles schwarze Schafe aus den Reihen der von Ihnen Betreuten wieder entfernt werden.

Und dann beschweren sich die schwarzen Schafe beim yasni-Support und der hätte nix Besseres zu tun, als diese – in meinen Augen – Privatangelegenheit aufzugreifen, die Profilinhaber anzuschreiben und nachzufragen, warum die denn nur den betreffenden Kontakt gelöscht hätten ?

Wie würde es Ihnen als unbedarftem und von 3. Hand betreutem Profilinhaber dabei gehen ? Insbesondere wenn Sie Ihr Profil ruhigen Gewissens in die Hände eines erfahrenen Managers gelegt hätten in der Erwartung, gerade vor dem Mob auf yasni Ruhe zu haben ?

Weil gerade der ist es ja, der sich über solche Kleinigkeiten beschwert. Das wäre nun nicht weiter schlimm, ja wenn . . . wenn da nur nicht der yasni-Kundenservice aus Mangel an sinnvollen anderen Aufgaben dem Chef auf der Nase rumtanzen und entgegen seiner Doktrin eigenmächtig tätig würde.

Aber das ist ja nur ein Szenario. Hier kommt die Wirklichkeit . . . die stellt das alles noch in den Schatten . . .

. . . Da schreiben gelöschte Kontakte die Löscher an mit der Bitte um Stellungnahme, obwohl sie die im Grunde gar nicht kennen. Und damit nicht genug. Vereinzelt greifen die sogar zum Telefon, rufen bei Ihnen an und wenn es bei Ihnen zeitlich grade nicht passt, lässt der Anrufer nicht locker und avisiert gleich den nächsten Anruf für die kommende Woche.

Gerade so als wäre die Löschung des 3.478sten Kontaktes im Profil desjenigen der Weltuntergang und von höchster Bedeutung. Wahre Verschwörungstheorien machen da hintenrum möglicherweise schon die Runde.

Im Falle des – wie ich ihn bezeichne – Telefonstalkers hat sich der Angerufene übrigens tatsächlich bei yasni beschwert und nachgehakt, was die denn gegen solche Methoden einzelner User machen könnten.

Die Antwort (auszugsweise):

Wenn allerdings ein Yasni-Nutzer Sie außerhalb Yasnis wegen eines Yasni-Themas anruft, liegt das voll und ganz außerhalb unseres Einflussbereichs.
Wenn Sie etwas als Belästigung empfinden, haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, Anzeige zu erstatten oder sich zumindest polizeilich beraten zu lassen.

Kann ich nachvollziehen und macht auch Sinn. Allerdings habe ich hier demjenigen, der sich beschwert hat, als kleinen Trost mit auf den Weg geben können, dass yasni da gar keine andere Wahl hat und so antworten muss. Gleichwohl aber – und das können die aber so deutlich nicht sagen – die Beschwerde in das Büchlein desjenigen eingetragen wird und yasni im Wiederholungsfall sehr wohl Schritte gegen denjenigen einleiten wird bis hin zur Löschung des Profils.

Also . . . Beschwerden sind wichtig. Am besten mit Screenshot. Ansonsten . . . hat ja alleine die Reaktion des eigentlich Unbekannten auf Grund seines penetranten Verhaltens im Anschluss gezeigt, dass die Löschung berechtigt war. Selbst wenn die zuvor wegen etwas völlig anderem vorgenommen wurde, aber dazu komme ich noch bei den Gründen für das Löschen bzw. Ablehnen von sogenannten Bekannten auf yasni.

Noch eine Sache in dem Zusammenhang . . . wenn Sie die Entscheidung zum Löschen getroffen haben, lassen Sie sich auf keine Diskussion ein und ignorieren Sie den Betreffenden schlichtweg. Ich weiss, das ist schwer. Am Anfang. Aber mit der Zeit spart es Ihnen jede Menge Negativenergie, macht Sie stärker und selbstbewusster. Vor allen Dingen spricht es sich in den betreffenden Kreisen rum und Sie haben auch vor all den anderen Ruhe smile

Die häufigsten Gründe für das Löschen von ‚Bekannten‘ auf yasni (Google+, facebook, etc.)

1: Hat offensichtlich Schwierigkeiten mit Ethnien, die anders sind als weiss, kaukasisch.
2. MLMer, der Ihnen sogar Umschläge in den Briefkasten steckt mit der Bitte, im Falle, dass Sie von dem Angebot keinen Gebrauch machen wollen, das Einsteiger-Paket doch an einen möglichen Interessenten weiter zu geben.
3. Wichtige Vorstände von AGs, die die Bekanntschaft als Einbahnstrasse zum Versenden ihrer Nachrichten sehen.
4. Doppelherz-Fanatiker, die Ihren Namen sogar ungefragt auf – aus meiner Sicht rufschädigenden – Doppelherzlisten im Internet führen.
5. Leute, die sich zu Zeiten gleich mehrere Profile angelegt haben, um sich zeitaufwändig selbst im Ranking hochzuklicken.
6. Un-Bekannte, die an anderer Stelle über Sie herziehen.
7. Menschen, deren Profile vor Fremdeinträgen anderer fast überlaufen und die selbst nix oder kaum etwas zu sagen haben, ausser . . . Sprüche . . . von anderen. Als Linkeintrag.
8. Profilinhaber, die sich anderswo (z.B. in Blogs) dadurch hervortun, dass sie entweder nicht richtig lesen oder Offensichtliches nicht richtig verstanden haben und sich dadurch disqualifizieren.

Viele Gründe. Google+ hat zudem noch nach der anfänglichen ‚blinden‘ Kreis-Hinzufüge-Ekstase einen wirklich guten Satz nachgeschoben . . .

. . . Und den sollten sich einige auf yasni mal zu Herzen nehmen.

Weniger ist mehr.

September 1, 2011

Zehnuhr im yasni-Blog durch yasni bzw. Florian Schütz

Filed under: yasni — Andreas Wiedow @ 5:38 pm
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Vorbemerkung: Ich kann natürlich nicht mit Gewissheit sagen, ob Florian Schütz von yasni sich persönlich an meinem Kommentar gestört hat oder ein anderer Mitarbeiter von yasni. Ich kann nur sagen, dass mir schriftlich die Aufforderung von Florian Schütz per Email vorliegt, den von mir ursprünglich in diesem Blog >>>>> befindlichen Kommentar zu überarbeiten und das, was – so wörtlich – zu weit geht, zu entschärfen.

Auf Nachfragen, was genau denn in meinem Kommentar zu weit ginge, habe ich bislang keine Antwort erhalten. Zwei Kenner der Szene und auch des Blogs konnten auf Nachfragen auch nur mutmassen, was denn möglicherweise aus Sicht von yasni oder Herrn Schütz Grund war, den Kommentar in der Form zu entfernen.

Doch lange Rede, kurzer Sinn, hier erstmal der von yasni bzw. Florian Schütz bemängelte Kommentar. Im Nachgang dann einige Versuche der Interpretation smile


Autor: Andreas Wiedow
Kommentar:

@ Doch was ist mit Personen, die nicht so stark sind? Was ist mit Schülerinnen und Schülern die Opfer von unwahren Tatsachenbehauptungen ( und nur darum geht es)geworden sind ?

Hätte ich gewusst, dass es ’nur darum‘ in Ihrem Ausgangsblog geht, Herr Millgramm, wäre meine Antwort noch eindeutiger in Richtung ‚Wahrung der Anonymität‘ ausgefallen. Siehe auch meinen Kommentar im aktuellen Blog (wartet noch auf Freischaltung wg. ’schutzbedürftiger‘ Inhalte).

@ Ruhig Blut, Herr Wiedow, und 
Vielen Dank, es brauchte allerdings nicht diese Anmassung, Herr Schütz, sondern genau das, was Sie formuliert haben: Lesen Sie meinen Kommentar vielleicht auch nochmal. Aber etwas genauer und ohne ‚Brille‚. Dann gelingt es Ihnen vielleicht auch, etwas sachlicher Stellung zu beziehen.

@ Glüer – Es hätte dem langen Beitrag von Herrn Wiedow nur gut zu Gesicht gestanden, wenn er sich mit dem Thema auseinander gesetzt hätte.

Wie weit haben Sie denn meinen Kommentar überhaupt gelesen ? Ich gebe ja gerne zu, dass ich in der Sache in eine Tiefe gegangen bin, mit der sich die wenigsten bislang beschäftigt haben, bzw. deren Inhalte für viele noch unverständlich sind. Allerdings 90% Sachbeitrag (Beitrag zur Sache) komplett zu ignorieren ist schon ein Kunststück, chapeau ! DAS spiegelt allerdings genau die Thematik des aktuellen Blogs . . . Klarnamenzwang oder Anonymität im Netz . . . unter dem Aspekt (Achtung: Sache !) wider, wenn es um das Stichwort ‚Kontext‘ geht. Und da haben Sie meinen Kommentar . . .

1. entweder NICHT gelesen . . .
2. oder gelesen, aber nicht verstanden (aus welchen Gründen auch immer) . . .
3. oder das gelesen, was SIE wollten . . .
4. oder den KONTEXT nicht begriffen (Abhilfe hätten dann möglicherweise ein paar schnelle Google-Suchen mit den einschlägigen Begriffen . . . Blogger, fliegende Gerichtstände, etc.) . . . geschaffen.

Und das alles läuft dann, wie Herr Millgramm eingangs formuliert hat, auf einen ‚konstruktiven Austausch‘ hinaus, den ich hier mangels Niveau (ersichtlich an Hand der Kommentare einiger) nicht gewährleistet sehen.

@ all:

Wenig sorgfältige Kommentare und andere ‚Nicht-Aktivitäten‘ sind dann im Übrigen auch die Erklärung für die Negativauswahl bzw. Neusortieren bei Kontakten hier auf yasni. Insofern ein Hinweis auch an die Gelöschten, doch bitte von ‚Nachhaken nach Gründen‘ abzusehen. Das könnte, soweit es vermehrt und per copy/paste standardmässig erfolgt durchaus schon in den Bereich von Stalking gehen.

Oder anders formuliert: Nehmen Sie’s wie ein Mann.

Meine Meinung.


Wie gesagt, dieser Kommentar wurde entfernt. Hier nun – in Ermangelung einer konkreten Stellungnahme seitens Florian Schütz und meiner Unfähigkeit, seine Gedanken zu lesen – einige Interpretationsversuche:

1. Mutmassung: oder den KONTEXT nicht begriffen (Abhilfe hätten dann möglicherweise ein paar schnelle Google-Suchen mit den einschlägigen Begriffen . . . Blogger, fliegende Gerichtstände, etc.) . . . – vielleicht das ? Keine Ahnung.

2. Mutmassung:
 hätte genausogut das wort . . . anmassung . . . sein können, das er nicht mochte – hmh, könnte sein. Andererseits . . . wie sollte man dann korrekterweise seine Einleitung . . . „Ruhig Blut . . . “ besser beschreiben ? Was genau steckt dahinter und hat Florian Schütz zu dieser Formulierung veranlasst, wenn nicht Anmassung ? Und gerade in einem Blog, in dem es um Persönlichkeitsverletzung geht, sollte ich doch dazu auch Stellung nehmen dürfen, oder ? Und was, wenn nicht die Unterstellung, dass mein Blut möglicherweise unruhig sei, braucht es denn noch für eine Persönlichkeitsverletzung, ohne irgendeinen Beweis für eine solche Behauptung erbringen zu können ? Aber na ja, vielleicht irren wir uns da ja auch und es war gar nicht das, was Florian Schütz zum Entfernen des Kommentares veranlasst hat.

3. Mutmassung: Siehe auch meinen Kommentar im aktuellen Blog (wartet noch auf Freischaltung wg. ’schutzbedürftiger‘ Inhalte – dazu fällt mir gar nix ein.

4. Mutmassung: oder der versteckte hinweis an millgramm, dass er den ursprungsbeitrag nicht präzise abgefasst hatte – Hmh . . . Herr Millgramm, wie sehen Sie das ? Lag es daran ?

Was meinen Sie ? Woran lag es, was finden Sie an meinem Kommentar anstössig ?

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