auf wiedow sehen

Februar 17, 2009

Die Neutralität von yasni bleibt gewahrt, Herr Mannichl . . .

. . . Haben Sie das Profil etwa nicht selbst angelegt ?

Hinweis: Wenn Sie dieses Bild anklicken, landen Sie auf dem Profil von Alois Mannichl, der vor einigen Wochen bei einem Attentat schwer verletzt wurde. Die Inhalte des Profils – zum Zeitpunkt dieses Blogs – sind mit Vorsicht zu geniessen und verstossen nach meiner Meinung ganz klar gegen die Persönlichkeitsrechte von Alois Mannichl (edit: Kurz nach Erscheinen dieses Blogs wurde das Profil gelöscht).

Auf das Profil wurde ich vor einigen Wochen von einem anderen yasni-User aufmerksam gemacht mit dem Hinweis, dass das doch möglicherweise ein guter Ansatzpunkt für einen Blog wäre.

Ich hab’s daraufhin ‚reifen‚ lassen und gedacht . . . ’na ja, vielleicht erledigt sich dieses Profil ja wie das seinerzeit von Paris Hilton, das wegen offensichtlichen Missbrauchs von yasni gelöscht wurde‘ . . . aber nix da, das Profil is‘ nach wie vor vorhanden.

Nicht, weil yasni etwa mit der Szene sympathisiert, die wohl für das Anlegen dieses Profils verantwortlich zeichnet, sondern weil es den Mitgliedern hier auf yasni egal is‘ . . .

. . . Wegschauen gilt aber nicht. Handeln ist angesagt. Da wurde neulich in einem Kommentar gefragt, was denn das eigentliche Thema mit Neonazis zu tun hätte . . . und kurz darauf kamen in einem verleumderischen Beitrag eines yasni-Users vom gleichen Autor Worte wie . . . ‚Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom‘ und anderes in’s Spiel . . .

Ich sage dazu nur Eines . . . Genau hinschauen und dann handeln.

Was beherrscht denn mehr und mehr die Nachrichten ? Grösster Aufmarsch der NPD seit Kriegsende in Dresden. NPD – die neue bürgerliche Mitte . . .

Und nicht zufällig bin ich neulich über Ausgaben der Zeitschrift ‚Cicero‚ gestolpert, in dem an dem französischen Urgestein Napoleon gerüttelt wurde und ein Interview mit dem Befreier des Konzentrationslagers Auschwitz, Anatoly Shapiro, in New York geführt wurde. Warum New York ? Weil Shapiro es nicht mehr mit ansehen konnte, wie nach 1991 – als der eiserne Vorhang fiel – zunehmend Neonazis in Moskau aufmarschierten und auch in seiner Nachbarschaft ihre Parolen riefen.

Zurück zu Mannichl’s Profil hier auf yasni . . . ein komplettes Profi vermutlich ohne die Einwilligung des Betreffenden anzulegen hat eine Qualität.

Was jedoch in ganz anderem Masse hier zunimmt ist, dass viele User meinen, sie könnten erlaubtermassen ihre eigenen Links und Beiträge in Profilen aktiver yasni-Mitglieder einfügen. Rein rechtlich mag das ja zulässig sein. Rein psychologisch ist das . . . übergriffig.

Und ganz schlimm sieht es aus, wenn der- bzw. diejenige die ‚Hinterlassenschaft‘ dazu benutzt, neben dem oberflächlichen Gruss geschwind auch noch den Link zur eigenen Webseite einzubauen.

Das kenne ich von einem anderen Netzwerk, bei dem Testimonials dazu missbraucht werden, Werbung für sich selbst zu machen, anstatt etwas konstruktiv Gutes über den Empfänger.

Spam.

Das Ganze hat aber auch noch ’ne zweite Seite . . . die des Empfängers, der diese Fremdeinträge in seinem Profil belässt.

Und wenn Sie yasni ganz nebenbei auch geschäftlich betreiben . . . als Geschäftsmann bzw. Geschäftsfrau . . . lassen Sie sich da auch so mir nichts dir nichts Ihre CI bekleckern ?

Die Antwort: Ja, wenn Ihre eigene CI nicht viel her gibt und Sie’s nötig haben und dankbar sind für die Aufmerksamkeit von anderen . . .

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. EGO. Marketing. Falsch verstanden ?

Wünsch‘ Ihnen wiedowmal schon heute ein frohes Wochenende und mach‘ mich nochmal auf zur Ambiente . . . vielleicht finde ich da auch was für yasni, um den Mief aus einigen Ecken zu entfernen ?

Have fun.

P.s.: Da der Abdruck des ehemals kompletten yasni-Profils von Alois Mannichl meiner Meinung nach eine schwere Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Herrn Mannichl darstellen würde, haben Sie bitte Verständnis, dass ich Ihren Wünschen nach weiterem Bildmaterial nur nach Prüfung Ihrer Anfrage nachkomme.

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3 Kommentare »

  1. Zur Info: wir haben dieses Profil tatsächlich erst durch Ihren Blogbeitrag gesehen und natürlich deaktiviert – die Polizei Passau ermittelt hier (offenbar durch die Anzeige eines Nutzers von yasni) bereits gegen den Verursacher.

    Auch das negative Verändern von Profilen anderer Nutzer ist u.U. eine Straftat. Leider ist dies offenbar vielen Menschen nicht bewusst (nach dem Motto „natürlich würde keine Beleidigungen an die Haustür anderer Menschen kleben – aber im Internet ist es doch bestimmt erlaubt – oder?“). Daher werden wir in Kürze diese Funktion auf bereits miteinander vernetzte Personen (Bekannte) beschränken.

    Kommentar von Steffen Rühl — Februar 18, 2009 @ 9:34 pm | Antwort

  2. Ich möchte Sie bitten, die Möglichkeit auf fremden Seiten Links (auch durch Bekannte) einzustellen, zu unterbinden. Es gibt mittlerweile Gästebücher, Kommentare zu Links und die Möglichkeit Nachrichten auf Seiten zu hinterlassen, solche Möglichkeiten sollten vollkommen ausreichen. Ich würde mich freuen yasni könnte sich zu dieser Neuerung durchringen. Es geht dabei nichts verloren, allenfalls würden die Rechte, Herr der eigenen yasni Seite zu sein gestärkt. Immerhin betreiben einige Leute auch ernsthaft ihre Seiten mit klaren Zielen und nicht nur wegen dem sogenannten Fun. Diese Links kollidieren mit der Reputation und schädigen auch den Ruf. Zur Zeit kursieren sehr unseriöse Angebote von Damen aus dem englisch sprechenden Raum. Am meisten ärgert, diese Links stehen dann an erster Stelle und keiner kann schließlich 24 Stunden auf seine Seite aufpassen. Immerhin sehen mittlerweile jeden Monat 1 Million Menschen auf diese Seiten. Ich denke es ist auch im Interesse von yasni sich an der Stelle für den Schutz der ausgestellten Seiten stark zu machen. Ich möchte ebenso darauf hinweisen, verstärkt sehen mittlerweile Personalrekrutierer, Marketingleute und Medien auf die yasni Seiten. Anschließend könnte manchem hier die Reputation nachhaltig geschädigt werden.

    Kommentar von Bernard Bonvivant — Februar 19, 2009 @ 8:41 pm | Antwort

  3. @ Anschließend könnte manchem hier die Reputation nachhaltig geschädigt werden.

    Deshalb sage ich ja nicht umsonst, Herr Bonvivant, schauen Sie sich Ihre ‚Bekannten‘ genau an, bevor Sie bestätigen. Am Besten fahren Sie mit Menschen, die Sie tatsächlich aus dem richtigen Leben kennen und kennen wollen oder über die Sie sich zumindest am Telefon (schmunzelgrins) ein erstes Bild machen konnten.

    Oder gehen Sie etwa im richtigen Leben auch mit jedem Lumpi zum Wiener Opernball ? Da würden Sie gemeinsam im Zweifel doch gar nicht reingelassen. Warum probieren Sie’s dann auf Teufel komm raus virtuell ?

    Und wenn sich einer Ihrer bestätigten Bekannten sowas (Inhalte einfügen) dann doch traut, haben Sie ’nen triftigen Grund, mit dem-/derjenigen entweder ein Hühnchen zu rupfen oder gleich die finale Konsequenz zu ziehen: Delete.

    @ Auch das negative Verändern von Profilen anderer Nutzer ist u.U. eine Straftat.

    Vielen Dank für die Bestätigung, Herr Rühl, und wie schaut’s aus, wenn eigene Inhalte (z.B. von mir) von anderen deren Profilen zugefügt und mit nachweislichen Unwahrheiten ‚geschmückt‘ werden ? Und wenn die ‚Inhaber‘ dieser Links sogar in der Folge verleumderische oder beleidigende Kommentare zulassen und nicht umgehend löschen ?

    Kommentar von Andreas Wiedow — Februar 20, 2009 @ 3:09 pm | Antwort


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